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Medienregulierung

Themen (0 von 92)

Rundfunkbeitragserlöse 2021 erwartungsgemäß gestiegen

Der Ertrag der Rundfunkanstalten aus dem Rundfunkbeitrag ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr auf Grund des höheren Beitragssatzes um rund 278 Millionen Euro (+3,8 %) gestiegen. Die Steigerung wäre voraussichtlich noch höher ausgefallen, wenn der neue monatliche Beitragssatz von 18,36 Euro statt ab August 2021 bereits ab Januar 2021 erhoben worden wäre.

Job-Plattform für geflüchtete Medienschaffende weitet Angebot aus

Die Job-Plattform „new-start.media“ für geflüchtete Kultur- und Medienschaffende aus der Ukraine und aus Russland wird weiter ausgebaut: Dazu gehören zertifizierte Sprachkurse, ein Online-Bewerbungstraining und ein Tool zur Vernetzung. Der VAUNET ist ebenfalls Partner des neuen Netzwerks der Kultur-, Film- und Medienbranche, das die Plattform gegründet hat.

Rundfunkanstalten wollen Vielfalt mit „Gemeinwohlnetzwerken“ schaffen

Knapp neun Monate nach dem zweiten und 1,5 Jahre nach dem ersten „Leipziger Impuls“ haben mehrere Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen „Leipziger Impuls III“ verfasst. Im Zentrum dieses Thesenpapiers steht der weitere Strukturwandel der Öffentlichkeit, in dem das Verhältnis von Gemeinwohl und Vielfalt aus Sicht der Verfasser eine zentrale Rolle spielt.

Die Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, ÖRR-Reform und Medienverbreitung: Darüber wurde auf den Medientagen Mitteldeutschland 2022 diskutiert

Auf den Medientagen Mitteldeutschland vom 1. bis 2. Juni 2022 in Leipzig trafen sich Medienmacher:innen, Digitalunternehmer:innen, Journalist:innen, Regulierer:innen und Werber:innen, um über die Zukunft der Medienwelt zu diskutieren. Dabei standen die drängenden Fragen der Medienbranche wie zur Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder zu Medienkonsum und -verbreitung im Mittelpunkt des zweitägigen Netzwerktreffens. Unter den zahlreichen Vertreter:innen der privaten Medien waren u. a. unser stellvertretender VAUNET-Vorstandsvorsitzender Marco Maier, der stellvertretende Vorsitzende des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia, Dr. Michael Müller sowie VAUNET-Vorstandsmitglied Christian Berthold.

Diversity Day 2022: Der private Rundfunk setzt sich für ein buntes und offenes Miteinander ein

Private Radio- und Fernsehsender und Onlinemedien übernehmen bei gesellschaftlich relevanten Themen Verantwortung, denn mit ihrer Reichweite können sie ein Zeichen für eine demokratische, diverse und inklusive Welt setzen. Am Deutschen Tag der Diversität wird die Bedeutung solcher Public Value-Beiträge für ein bunteres und offeneres Morgen besonders deutlich. Ein Einblick in die Arbeit und Initiativen des VAUNET und seiner Mitglieder finden Sie hier.

EU-Kommission stellt umstrittenes Kinderschutzpaket vor

Chatkontrolle, Uploadfilter, Altersverifikation, „Client-side-Scanning” – das Aus für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung? Die EU-Kommission hat am 11. Mai 2022 ihren Gesetzesentwurf zum Kampf gegen Kindesmissbrauch vorgestellt. Bereits vorab gab es breite Kritik gegen den geleakten Vorschlag der schwedischen EU-Innenkommissarin Ylva Johansson, insbesondere aus datenschutzrechtlicher Sicht. Nach Ansicht der Kritiker:innen öffnet der Gesetzesentwurf Tür und Tor für massive Eingriffe in Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Schutz personenbezogener Daten und Privatsphäre – einschließlich der von Missbrauchsopfern.

Zehn private Radio- und Fernsehproduktionen aus Baden-Württemberg mit LFK-Medienpreis ausgezeichnet

Aus über 120 Einreichungen wurden am 9. Mai 2022 unter dem Motto „Media Voices“ zehn private Radio- und Fernsehproduktionen aus Baden-Württemberg, darunter Beiträge von drei VAUNET-Mitgliedern, mit dem LFK-Medienpreis für Kreativität, herausragende journalistische Qualität und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Mit dem „Sonderpreis für Gesellschaftliches Engagement“ wurde u. a. der Jugendsender und VAUNET-Mitglied bigFM aus Stuttgart prämiert.

Stellungnahme: Whistleblower-Schutz darf Medienfreiheit nicht beschränken

Das Bemühen um eine gesetzliche Absicherung des Schutzes von Whistleblower:innen darf nicht zu Beschränkungen im Umgang mit Informationen, die den Medien von Hinweisgebenden zugespielt wurden, führen. Das fordert das Medienbündnis aus DJV, dju in ver.di, BDZV, MVFP, VAUNET, ARD und ZDF. Dem aktuellen Referentenentwurf zum Hinweisgeberschutzgesetz zufolge ist zu befürchten, dass der Schutz von Hinweisgebenden lückenhaft ist, hinter dem Status quo zurückbleiben könnte und damit dem Regulierungsziel der Richtlinie widersprechen würde.

Barrierefreies Live-TV: Audiodeskription trifft Voice-Assistant-Technologie

Seit Ende März können Blinde und sehbehinderte Zuschauer:innen mit nur einem Satz an Alexa die ProSieben-Audiodeskription starten – und so Live-Shows wie „The Masked Singer“, „Joko & Klaas gegen ProSieben“ oder die BUNDESLIGA-Highlights barrierefrei mitverfolgen. Die Münchner Agentur 169 Labs hat einen Alexa Skill für die Seven.One Entertainment Group entwickelt, der parallel zum Live-Programm Audiodeskription anbietet.

EU-Kommission legt Richtlinien-Vorschlag zu SLAPP-Klagen vor

Die EU-Kommission hat am 24. April 2022 einen Richtlinien-Vorschlag und eine Empfehlung zum Schutz von Journalist:innen vor missbräuchlichen Gerichtsverfahren (SLAPP) veröffentlicht. Der Vorschlag zielt darauf, dass Gerichte offenkundig unberechtigte zivil- und handelsrechtliche Gerichtsverfahren frühzeitig abweisen können. Diese Verfahren müssen einen grenzüberschreitenden Bezug haben.

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