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Jugendmedienschutz

Nicht jeder Medieninhalt, der für Erwachsene unproblematisch ist, ist auch für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unbedenklich. Ein über alle Übertragungswege hinweg umfassender Jugendschutz ist im konvergenten Zeitalter unerlässlich. Der VAUNET setzt sich dafür ein, dass heranwachsende Kinder und Jugendliche vor medialen Gefahren, die möglicherweise von Angeboten seiner Mitglieder ausgehen, altersgerecht geschützt werden. Der VAUNET unterstützt einen effizienten und konvergenten Jugendschutz und arbeitet dafür eng mit den Selbstkontrolleinrichtungen und verschiedenen Jugendschutzinitiativen zusammen.

GVK der Medienanstalten mahnt kohärenten Jugendmedienschutz an

Die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten fordert Bund und Länder auf, gemeinsam einen kohärenten und zukunftsfähigen Kinder- und Jugendschutzes in digitalen Medien zu schaffen. Aus Sicht der 14 Gremien der Landesmedienanstalten bringt die JuSchG-Novelle die deutsche Medienaufsicht in eine verfassungs- und europarechtlich äußerst bedenkliche Schieflage.

Annette Kümmel zum Jugendmedienschutz: „Bund und Länder müssen Gespräche fortsetzen“

Die stellvertretende VAUNET-Vorstandsvorsitzende, Annette Kümmel, kritisiert die geplanten Änderungen des Jugendschutzgesetzes. Der Gesetzesentwurf verfehlt das Ziel einer konvergenten Regulierung. Sie appelliert an Bund und Länder, ihre Gespräche gegebenenfalls unter Einbeziehung eines Vermittlers, für einen konvergenten und einheitlichen Rechtsrahmen fortzusetzen.

Novelle des Jugendschutzgesetzes: Gründe, die gegen eine Verabschiedung sprechen

VAUNET legt in einer Zusammenfassung die zentralen Kritikpunkte an dem aktuellen Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend dar. Eine detaillierte Stellungnahme wurde dem Ministerium am 28. Februar übermittelt.

VAUNET fordert einen neuen Ansatz für Novelle des Jugendschutzgesetzes

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes erfüllt nach Überzeugung des VAUNET nicht die Anforderungen an einen konvergenten Jugendmedienschutz. Der Verband appelliert, den Entwurf in seiner aktuellen Fassung nicht zu verabschieden.

Positionen: Jugendmedienschutz muss an die konvergente Medienwelt angepasst werden

VAUNET appelliert an Bund und Länder, gemeinsam einen konvergenten Jugendmedienschutz mit schlankem Regulierungsgerüst ohne Doppelstrukturen und -prüfungen zu entwickeln

Stellungnahme: Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes

Der vorgelegte Gesetzesentwurf erfüllt die Erwartungen an einen modernen, konvergenten Jugendmedienschutz durch bessere „Verzahnung“ zwischen Bundes- und Landesrecht aus VAUNET-Sicht nicht. Er sollte in dieser Form nicht verabschiedet werden.

Jugendmedienschutz: Neue Methode für Altersverifikation im Internet

Die KJM hat eine überarbeitete Fassung ihrer Kriterien zur Bewertung von Konzepten für Altersverifikationssysteme („AVS-Raster“) beschlossen. Anbieter von Altersverifikationssystemen haben nun die Möglichkeit, eine Autoident-Technologie in ihre Systeme zu integrieren.

Kinderrechte ins Grundgesetz: Gesetzesentwurf in der Ressortabstimmung

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) einen Gesetzesentwurf zur Erweiterung des Artikel 6 Grundgesetz in die Ressortabstimmung gegeben. Danach soll ein neuer Absatz 1a in Artikel 6 Grundgesetz eingefügt werden, wonach der Staat das Kindeswohl künftig „angemessen“ zu berücksichtigen hat.

Jugendschutzrichtlinie ist in Kraft getreten

Am 15. Oktober 2019 ist die überarbeitete Jugendschutzrichtlinie drei Jahre nach der Novellierung des Jugendmedienstaatsvertrags (JMStV) in Kraft getreten. Die Überarbeitung der Richtlinie erfolgte im Frühjahr 2018 durch die Kommission für Jugendmedienschutz.

Media Smart: Nachfrage nach Lehrmaterialien weiter ungebrochen

Die Nachfrage nach den kostenfreien Bildungsmaterialen zur Werbe- und Medienkompetenzvermittlung des medienpädagogischen Vereins Media Smart e.V. hat auch 2018 weiter angehalten. Zudem wurde die Präsenz in den sozialen Medien verstärkt.

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