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Jugendmedienschutz

Nicht jeder Medieninhalt, der für Erwachsene unproblematisch ist, ist auch für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unbedenklich. Ein über alle Übertragungswege hinweg umfassender Jugendschutz ist im konvergenten Zeitalter unerlässlich. Der VAUNET setzt sich dafür ein, dass heranwachsende Kinder und Jugendliche vor medialen Gefahren, die möglicherweise von Angeboten seiner Mitglieder ausgehen, altersgerecht geschützt werden. Der VAUNET unterstützt einen effizienten und konvergenten Jugendschutz und arbeitet dafür eng mit den Selbstkontrolleinrichtungen und verschiedenen Jugendschutzinitiativen zusammen.

Ungarn: Europäische Rundfunkverbände äußern Bestürzung über Anti-LGBTQIA-Gesetz und fordern die Europäische Kommission auf, ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten

Rundfunkveranstalter in ganz Europa sind äußerst besorgt über die Auswirkungen und den möglichen Präzedenzfall des kürzlich von der ungarischen Nationalversammlung verabschiedeten Anti-LGBTQIA-Gesetzentwurf, der die Darstellung von LGBTQIA-Gemeinschaften und -Themen in Programm- und Werbeinhalten zu verbieten oder zu beschränken versucht. 

Bundesregierung will Kinderrechte im Grundgesetz verankern

Am 31. März 2021 hat die Bundesregierung ihren Entwurf eines „Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zur ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte“ in den Bundestag eingebracht. Am 15. April 2021 beginnt mit der ersten Lesung im Plenum das parlamentarische Verfahren.

Medienanstalten veröffentlichen Jahrbuch 2020

Die Medienanstalten veröffentlichten aktuell ihr Jahrbuch 2020. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie attestieren sie, dass der vielfältigen Medienlandschaft eine relevante Rolle für das Funktionieren der Demokratie zufällt.

Bundesregierung beschließt Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

Die Bundesregierung hat am 20. Januar 2021 die Verankerung der Kinderrechte in Artikel sechs des Grundgesetzes beschlossen. Danach soll der Gesetzgeber das Wohl des Kindes angemessen berücksichtigen. Andere im Vorfeld diskutierte Vorschläge zielten darauf, das Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen.

Bundesrat fordert deutliche Nachbesserungen am JuSchG-Entwurf der Bundesregierung

Der Bundesrat fordert in seiner Stellungnahme zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) umfangreiche Änderungen am Gesetzesentwurf der Bundesregierung. Die Länder sprechen sich gegen Doppelregulierung von Online-Medien und für die Schaffung eines konsistenten Jugendmedienschutzsystems aus. Die Änderungsforderungen der Länderkammer greifen die u. a. vom VAUNET geäußerte Kritik am Gesetzesentwurf auf.

KJM aktualisiert Aufsichtskriterien für Rundfunk und Telemedien

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat ihre „Kriterien für die Aufsicht im Rundfunk und in den Telemedien“ aktualisiert. Mit der Überarbeitung des Dokuments reagiert das Gremium insbesondere auf die gestiegene Bedeutung von Online-Spielen und Influencer-Marketing. 

Medienanstalten veröffentlichen verfassungsrechtliches Gutachten zur Staatsferne der Medienaufsicht

Die geplante Reform des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) durch den Bund droht das verfassungsrechtlich gebotene Staatsferne-Gebot für die Medienaufsicht auszuhöhlen. Zu diesem Ergebnis kommt ein im Auftrag der Landesmedienanstalten erstellte Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Christoph Degenhart, Universität Leipzig. 

FSM-Jahresbericht 2019: Jugendmedienschutz auf Agenda der Tagespolitik

FSM fordert in ihrem Jahresbericht 2019, dass sich die Bedürfnisse von Familien und das kreative Potenzial der Anbieter sich ausgewogen in der Jugendmedienschutzregulierung wiederfinden müssen. Im Grußwort äußert der KJM-Vorsitzende ebenfalls Kritik an der derzeitigen Regulierungspraxis.

JIM-Studie 2019: Online-, TV- und Radio-Nutzung nahezu konstant

Fast alle Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren beschäftigen sich mehrmals pro Woche mit dem Internet und Smartphones. Laut der JIM-Studie 2019 (Jugend, Information und Multimedia) gehören auch das Fernsehen, Musik und Radio zu den wichtigsten Medienbeschäftigungen.

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