Back to top

Privat

Mehrere Bundesländer bessern nach und halten Journalisten für systemrelevant

In Brandenburg stellte die Staatskanzlei in einem Schreiben an die Landräte und Oberbürgermeister klar, dass Journalisten und Medienvertreter zur systemrelevanten Infrastruktur gehören. In Berlin, Sachsen, Hamburg und Baden-Württemberg gelten ähnliche Regelungen.

Bundeskartellamt billigt DFL-Modell für Bundesliga-Vermarktung ab 2020/2021

Das Bundeskartellamt hat die Kriterien der Deutschen Fußballliga (DFL) zur Vergabe der Medienrechte an den Spielen der Bundesliga und der 2. Bundesliga für die Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25 für rechtsverbindlich erklärt. Kern des neuen Modell ist ein Alleinerwerbsverbot, wonach kein Medienanbieter exklusiv alle Rechtepakete erwerben darf.

Die Bedeutung der privaten Medien in Krisenzeiten

Während der Corona-Krise sind sich die privaten Medien ihrer kritischen Bedeutung für die Gesellschaft bewusst und informieren die Öffentlichkeit umfassend. Tägliche Sondersendungen, Spezialausgaben der bekannten Magazine und Dokumentationen im TV, sowie kindgerechte Nachrichten, Podcasts und Hilfsaktionen der Radiosender leisten ihren Beitrag für die Zuschauer und Zuhörer.

Muster für Arbeitgebernachweis

Als Teil der kritischen Infrastruktur müssen Medienunternehmen einen funktionierenden Betrieb bzw. eine funktionierende Berichterstattung gewährleisten. Diese Thematik wird von uns bereits auf Bundes- und Landesebene adressiert. Angesichts der derzeitigen sehr dynamischen Lage erreichen uns vermehrt Anfragen, wie ganz praktisch mit eventuellen zukünftigen Ausgangssperren umgegangen werden soll. Wir stellen unseren Mitgliedern ein erstes Muster für einen Arbeitgebernachweis zur Verfügung, der als Legitimation bei eventuellen Ausgangssperren dienen soll.

Template für einen Antrag im Vorfeld etwaiger Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

VAUNET hat auf Basis der geltenden Rechtslage ein Template einer Schutzschrift für etwaige Maßnahmen gegenüber Sendern nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt. Dieses dient nur als Orientierung auf Basis der jetzigen Erkenntnisse und bedarf der individuellen Anpassung durch die Mitglieder auf ihre konkrete Situation. Das Template wird – entsprechend der weiteren Entwicklung – kontinuierlich angepasst werden.

Medienanstalten: Privater Rundfunk ist systemrelevant und muss weiterhin Berichterstattung leisten können

Die Landesmedienanstalten haben am 20. März 2020 in einem gemeinsamen Statement auf die Systemrelevanz des privaten Rundfunks in der aktuellen Corona-Pandemie-Krise hingewiesen. Sie appellieren an die politisch Verantwortlichen, zu gewährleisten, dass die TV- und Radiosender weiterhin ihren Berichterstattungsbeitrag leisten können. Auch sollen die privaten Sendeunternehmen bei den staatlichen Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie maßgeblich mit einbezogen werden.

LfM NRW veröffentlicht wissenschaftliches Dossier zu Desinformation

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat die Ergebnisse ihres Workshops "Desinformation als Arbeitsfeld der Medienaufsicht“ in einem Abschlussbericht publiziert. Das Dossier "Was ist Desinformation?“ fasst sechs Referate zusammen, die sich aus kommunikations- und rechtswissenschaftlicher Sicht mit der Frage auseinandersetzen, wie die Eindämmung von Desinformation regulatorisch gestaltet werden könnte.

Novelle des Jugendschutzgesetzes: Gründe, die gegen eine Verabschiedung sprechen

VAUNET legt in einer Zusammenfassung die zentralen Kritikpunkte an dem aktuellen Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend dar. Eine detaillierte Stellungnahme wurde dem Ministerium am 28. Februar übermittelt.

VAUNET fordert einen neuen Ansatz für Novelle des Jugendschutzgesetzes

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes erfüllt nach Überzeugung des VAUNET nicht die Anforderungen an einen konvergenten Jugendmedienschutz. Der Verband appelliert, den Entwurf in seiner aktuellen Fassung nicht zu verabschieden.

Positionen: Jugendmedienschutz muss an die konvergente Medienwelt angepasst werden

VAUNET appelliert an Bund und Länder, gemeinsam einen konvergenten Jugendmedienschutz mit schlankem Regulierungsgerüst ohne Doppelstrukturen und -prüfungen zu entwickeln

Seiten

Newsletter

  • Exklusiv für Mitglieder
  • Die neuesten Entwicklungen in der Medienbranche
  • Informationen zur Verbreitung und Marktentwicklung

> Anmelden