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Öffentlich-rechtlich

Die Länder diskutieren derzeit eine Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der VAUNET setzt sich plädiert dafür ein, dass der Programmauftrag Auftrag der  Rundfunkanstalten konkret definiert wird und sich die Programmaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf den staatsvertraglich festgeschriebenen Auftrag beschränken, um Expansionen zu Lasten privater Geschäftsmodelle zu verhindern. Inhalte, welche den Verbrauchern bereits von privaten Medienunternehmen bereitgestellt werden, müssen nicht zwingend noch einmal von ARD, ZDF und Deutschlandfunk produziert werden. Das Ein ausgewogenes Nebeneinander privater und öffentlich-rechtlicher Programmanbieter erfordert auch Transparenz und eine stetige Kontrolle, damit aus einer gesunden Konkurrenz keine Verdrängung Wettbewerbsverzerrungen entstehtentstehen.

Empfehlung zum Rundfunkbeitrag voraussichtlich im März 2020

Voraussichtlich im März 2020 könnte eine Empfehlung der Rundfunkkommission der Länder zur künftigen Höhe des Rundfunkbeitrages sowie zu Auftrag und Struktur vorliegen. Dies sagte die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Malu Dreyer, am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz am 5. Dezember 2019.

ARD-Idee einer öffentlich-rechtlichen EU-Medienplattform wird konkreter

Der scheidende ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm bestätigte auf einer ARD-Pressekonferenz Medienberichte, dass sich die politischen Gespräche zum Aufbau einer Medienplattform der europäischen Rundfunkanstalten intensiviert haben. Die öffentlich-rechtlichen Sender streben eine finanzielle Förderung durch die EU an.

Medienberichte: Rundfunkbeitrag könnte auf 18,36 Euro steigen

Der monatliche Rundfunkbeitrag könnte ab 2021 von 17,50 Euro auf 18,36 Euro steigen. Die Deutsche Presse-Agentur entnimmt diese Empfehlung zur Beitragserhöhung einem unveröffentlichten, vorläufigen Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten.

28. Oktober 2019: Frist für Drei-Stufen-Test zum ZDF-Telemedienkonzept

Das ZDF hat ein Änderungskonzept für ihr bestehendes Telemedienkonzept vorgelegt. Der ZDF-Fernsehrat hat zu diesem Neukonzept einen Drei-Stufen-Test eröffnet, im Rahmen dessen Dritte bis zum 28. Oktober 2019 Stellung nehmen können. Dem neuen Konzept zufolge, plant das ZDF mehr "Online-Only" herzustellen und anzubieten sowie die Verweildauern für fiktionale Sendungen und Sport zu erweitern. Ob, und wenn ja, wann die ARD-Rundfunkanstalten ihre Telemedienkonzepte anpassen werden und Drei-Stufen-Tests starten, ist derzeit unklar.

VAUNET zur Zukunft der digitalen Radioübertragung

Anlässlich des Digitalradiotags 2019 der Medienanstalten forderte der VAUNET eine schnellstmögliche Lösung der offenen Fragen für die Einführung des Übertragungsstandards DAB+ bei den privaten Radioanbietern und eine gleichberechtigte Finanzierungsgrundlage für die Privaten und die ARD.

Französische Wettbewerbsbehörde genehmigt TV-Plattform "Salto"

Die französische Wettbewerbsbehörde gibt unter Auflagen grünes Licht für die Plattform "Salto". Bei Salto kooperiert Frankreichs öffentlich-rechtliches Fernsehen France Télévisions mit den zwei französischen Privatsendern TF1 und M6

Sächsische CDU untermauert Position mit Gutachten

Die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages hat auf Basis eines Rechtsgutachtens ihr Positionspapier zur Gestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erneuert. Sie spricht sich unter anderem dafür aus, dass zunächst eine klare Definition des Auftrages zu erfolgen hat. Dem folgt die Finanzierung in Form und Höhe.

Rundfunkbeitragserlöse 2018: Leichtes Plus auf 7,8 Milliarden Euro

Das Aufkommen der Rundfunkanstalten aus dem Rundfunkbeitrag ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,43 Prozent angestiegen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat 2018 für die Anstalten Erträge von 7,858 Milliarden Euro durch die Einziehung des Rundfunkbeitrages erzielt. Dies sind rund 34 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und 507 Millionen Euro mehr als 2012 – dem letzten Jahr der Rundfunkgebühr.

Medienkorrespondenz: Rundfunkanstalten melden 3 Milliarden Euro Mehrbedarf an

Laut eines Berichtes des Fachmagazins Medienkorrespondenz umfasst der von den Rundfunkanstalten veranschlagte Mehrbedarf für den Zeitraum 2021 bis 2024 rund drei Milliarden Euro.

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