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Duale Medienordnung

Das duale Rundfunksystem in Deutschland hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Private und öffentlich-rechtliche Programmangebote ergänzen sich und leisten einen wertvollen Beitrag für eine zur Sicherung des Medienpluralismus und der Meinungsvielfalt. Der VAUNET setzt sich dafür ein, dass das Gleichgewicht in der dualen Medienordnung auch in Zukunft erhalten bleibt.

MA HSH-Medienratsvorsitzender Hay fordert Krisen-Unterstützung für private Veranstalter

Private Hörfunkprogramme nehmen bei der Vermittlung von Informationen und der öffentlichen Meinungsbildung eine systemrelevante Rolle ein. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise warnt der Vorsitzende des Medienrats der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, Hay, vor den wirtschaftlichen Folgen für die Veranstalter privater Hörfunkprogramme.

Sonderprogramme zu Ostern: Live-Gottesdienste und festliche Passionsmusik

Der Gottesdienstbesuch, ob an Palmsonntag oder an den Ostertagen, wird aufgrund der Ausgangsbeschränkungen im Jahr 2020 nicht möglich sein. Christliche Sender wie Bibel TV, Hope Channel Radio Horeb und ERF Medien übertragen Gottesdienste und Kirchenkonzerte live und werden so die Menschen durch die Ostertage begleiten.

mabb-Medienrat sieht Rundfunkvielfalt existentiell bedroht

Die Mitglieder des Medienrats der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) waren sich in ihrer Sitzung am 31. März 2020 einig: Die vielfältige Rundfunklandschaft in Berlin und Brandenburg ist durch die Corona-Krise existentiell bedroht. Alle Hilfsmaßnahmen müssen sofort ausgeschöpft und – wo nötig – zusätzliche beschlossen werden, um die Medienvielfalt zu sichern.

LFK beschließt Corona-Maßnahmenpaket

Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) hat sich in seiner Sitzung am 30. März 2020 auf eine Reihe von pragmatischen Schritten verständigt, um die erheblichen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der derzeitigen Corona-Pandemie für die Rundfunkveranstalter in Baden-Württemberg abzufedern.

GVK der Medienanstalten mahnt kohärenten Jugendmedienschutz an

Die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten fordert Bund und Länder auf, gemeinsam einen kohärenten und zukunftsfähigen Kinder- und Jugendschutzes in digitalen Medien zu schaffen. Aus Sicht der 14 Gremien der Landesmedienanstalten bringt die JuSchG-Novelle die deutsche Medienaufsicht in eine verfassungs- und europarechtlich äußerst bedenkliche Schieflage.

Sonderprogramme: Mit Live-Entertainment durch den Tag

Schnell haben die privaten Programmanbieter auf die geänderten Lebensbedingungen der Menschen während der Corona-Krise reagiert und Sonderprogramme gestartet. Zwischen Homeoffice und Homeschooling gibt es neu gestartete Live-Entertainment-Format, in denen bekannte Gesichter durch den Tag begleiten.

Annette Kümmel zum Jugendmedienschutz: „Bund und Länder müssen Gespräche fortsetzen“

Die stellvertretende VAUNET-Vorstandsvorsitzende, Annette Kümmel, kritisiert die geplanten Änderungen des Jugendschutzgesetzes. Der Gesetzesentwurf verfehlt das Ziel einer konvergenten Regulierung. Sie appelliert an Bund und Länder, ihre Gespräche gegebenenfalls unter Einbeziehung eines Vermittlers, für einen konvergenten und einheitlichen Rechtsrahmen fortzusetzen.

DGB fordert von Rundfunkanstalten mehr Transparenz ein

Bei den Gremien der Rundfunkanstalten besteht ein Transparenzdefizit, welches dringend behoben werden muss. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des DGB über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Untersuchung empfiehlt u. a. mehr Transparenz über die Beteiligungsunternehmen der Rundfunkanstalten zu schaffen sowie die Geschäftsberichte der Anstalten umfassend, zeitnah sowie allgemein verständlich und nachvollziehbar zu publizieren.

Mehrere Bundesländer bessern nach und halten Journalisten für systemrelevant

In Brandenburg stellte die Staatskanzlei in einem Schreiben an die Landräte und Oberbürgermeister klar, dass Journalisten und Medienvertreter zur systemrelevanten Infrastruktur gehören. In Berlin, Sachsen, Hamburg und Baden-Württemberg gelten ähnliche Regelungen.

Bundeskartellamt billigt DFL-Modell für Bundesliga-Vermarktung ab 2020/2021

Das Bundeskartellamt hat die Kriterien der Deutschen Fußballliga (DFL) zur Vergabe der Medienrechte an den Spielen der Bundesliga und der 2. Bundesliga für die Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25 für rechtsverbindlich erklärt. Kern des neuen Modell ist ein Alleinerwerbsverbot, wonach kein Medienanbieter exklusiv alle Rechtepakete erwerben darf.

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