Back to top

ZDF

Rundfunkanstalten wollen Vielfalt mit „Gemeinwohlnetzwerken“ schaffen

Knapp neun Monate nach dem zweiten und 1,5 Jahre nach dem ersten „Leipziger Impuls“ haben mehrere Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen „Leipziger Impuls III“ verfasst. Im Zentrum dieses Thesenpapiers steht der weitere Strukturwandel der Öffentlichkeit, in dem das Verhältnis von Gemeinwohl und Vielfalt aus Sicht der Verfasser eine zentrale Rolle spielt.

Ministerpräsident:innen einigen sich auf Neufassung des Auftrags der Rundfunkanstalten

Die Länder haben sich auf die Änderung des Auftrages der Rundfunkanstalten geeinigt. Nach der Beratungsrunde der Rundfunkkommission am Mittwoch über fünf offene Punkte haben die Länderregierungschef:innen am 02.06. eine Synopse beschlossen. Auf Basis dieser wird bis Ende Juni 2022 der Entwurf des Medienänderungsstaatsvertrages finalisiert. Dieser soll dann im Umlaufverfahren während des Sommers von den Länderregierungschef:innen beschlossen werden. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 20. Oktober 2022 unter niedersächsischem Vorsitz soll der MÄndStV unterzeichnet werden.

Die Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, ÖRR-Reform und Medienverbreitung: Darüber wurde auf den Medientagen Mitteldeutschland 2022 diskutiert

Auf den Medientagen Mitteldeutschland vom 1. bis 2. Juni 2022 in Leipzig trafen sich Medienmacher:innen, Digitalunternehmer:innen, Journalist:innen, Regulierer:innen und Werber:innen, um über die Zukunft der Medienwelt zu diskutieren. Dabei standen die drängenden Fragen der Medienbranche wie zur Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder zu Medienkonsum und -verbreitung im Mittelpunkt des zweitägigen Netzwerktreffens. Unter den zahlreichen Vertreter:innen der privaten Medien waren u. a. unser stellvertretender VAUNET-Vorstandsvorsitzender Marco Maier, der stellvertretende Vorsitzende des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia, Dr. Michael Müller sowie VAUNET-Vorstandsmitglied Christian Berthold.

Update ÖRR-Reform: Länder über Auftrag und „Unterhaltung“ weiter uneins

Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat sich, entgegen dem ursprünglichen Zeitplan, bei ihrer letzten Sitzung am 17. März 2022 nicht abschließend mit dem 3. Medienänderungsstaatsvertrag (ÖRR-Auftrag) befasst. Die Länder sind sich über die Reform des Auftrags der Rundfunkanstalten weiter uneins. Einer der größten Streitpunkte dabei ist die Abgrenzung öffentlich-rechtlicher Unterhaltungsangebote von den Inhalten privater Anbieter. Der Entwurf soll nun im Rahmen der nächsten MPK am 2. Juni 2022 beschlossen und anschließend den Landtagen übermittelt werden.

23. KEF-Bericht bescheinigt Rundfunkanstalten bedarfsgerechte Finanzierung

Trotz Corona und wachsender Online-Kosten bleibt die Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio stabil. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bescheinigt den Rundfunkanstalten in ihrem 23. Bericht eine bedarfsgerechte Finanzierung. Auch wenn die Kommission einen Mehraufwand von 139,2 Millionen Euro ermittelte, hält sie eine Beitragserhöhung nicht für notwendig. Der ermittelte Gesamtaufwand beträgt nunmehr für 2021 bis 2024 38.762,2 Millionen Euro. Gegenüber dem Gesamtaufwand für 2017 bis 2020 bedeutet dies eine Steigerung von 2.448,6 Millionen Euro oder 6,7 Prozent bzw. 1,6 Prozent pro Jahr.

ARD und ZDF treiben Vernetzung ihrer VoD-Portale voran

ARD und ZDF führen ihre Mediatheken zu einem gemeinsamen Streaming-Netzwerk zusammen. Mit der Vernetzung wollen die Rundfunkanstalten auf den Wettbewerb mit global agierenden Unternehmen im Streaming-Bereich reagieren.

DGB fordert von Rundfunkanstalten mehr Transparenz ein

Bei den Gremien der Rundfunkanstalten besteht ein Transparenzdefizit, welches dringend behoben werden muss. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des DGB über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Untersuchung empfiehlt u. a. mehr Transparenz über die Beteiligungsunternehmen der Rundfunkanstalten zu schaffen sowie die Geschäftsberichte der Anstalten umfassend, zeitnah sowie allgemein verständlich und nachvollziehbar zu publizieren.

Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz

Auftrag und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Die Länder gehen mit ihren Beratungen in die Verlängerung

Dieses Ergebnis der Ministerpräsidentenkonferenz vom 6. Juni 2019 begrüßt Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET.

Private Sender protestieren gegen politische Pläne zu einem öffentlich-rechtlichen Nachrichtenkanal

Die im VAUNET - Verband Privater Medien zusammengeschlossenen privaten Sender protestieren gegen die Überlegungen der Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder und Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, den beitragsfinanzierten Rundfunkanstalten mehr Rechte einzuräumen, über ihre Programmangebote selbst flexibel zu entscheiden und damit einen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenkanal zu ermöglichen.

Seiten

RSS - ZDF abonnieren