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Über 18 Millionen Satellitenhaushalte in Deutschland

19.02.2013

Das Satellitenfernsehen hat seine Reichweite im vergangenen Jahr auf über 18 Millionen Haushalte gesteigert. Das geht aus dem „TV-Monitor 2012“ von SES Astra hervor. Demnach empfangen 18,07 Millionen Haushalte ihr Fernsehsignal vornehmlich via Satellit, rund drei Prozent mehr als vor einem Jahr. Kabelfernsehen wird von 16,7 Millionen Haushalten (-3,3 %) empfangen. DVB-T und IPTV spielen mit 2,05 Millionen (DVB-T) bzw. 1,26 Millionen (IPTV) beim Erstempfang weiterhin eine untergeordnete Rolle, konnten ihre Reichweiten aber leicht verbessern (DVB-T: +12 %; IPTV: +1 %).

Bei den Marktanteilen liegt Satellit damit bei 47,4 Prozent, während Kabelfernsehen auf 44,9 Prozent kommt. DVB-T erreicht einen Anteil von 5,4 Prozent, IPTV liegt bei 3,3 Prozent.

Satellitenfernsehen ist dem Bericht zufolge vor allem in den Flächenländern gefragt. So liegt der Anteil beispielsweise in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in Thüringen bei rund 60 Prozent und mehr. In den Stadtstaaten hingegen dominiert das Kabelfernsehen mit zum Teil über 70 Prozent Marktanteil.

Wachstumstreiber beim Satellitenfernsehen ist nach wie vor das hochauflösende Fernsehen. So stiegt die Zahl der verkauften HD-fähigen Satellitenreceiver auf über 4,9 Millionen (+22,3 %), während knapp 640.000 HD-fähige Kabelempfänger (+17,7 %) verkauft wurden. Entsprechend lag der Anteil der HDTV-Haushalte beim Satelliten mit 44 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (34 %). Die Zahl der über Satellit empfangbaren HD-Programme stieg auf 63.

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Geschäftsführer / Kaufmännischer Leiter

René Böhnke

Senior Referent Medientechnologie & IT