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Deutsche Radiopreise 2018 vergeben

07.09.2018

In Hamburg ist der Deutsche Radiopreis 2018 vergeben worden. 133 Programme hatten sich mit insgesamt 385 Einreichungen um den Preis beworben, der in elf Kategorien vergeben wurde. Unter den Gewinnern, die von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts ausgewählt wurden, waren auch mehrere VAUNET-Mitgliedsunternehmen.

So wurde Kaya Laß von Antenne Niedersachsen als „Beste Moderatorin“ ausgezeichnet. Sie beeindrucke mit zahlreichen Fähigkeiten, begründete die Jury ihre Entscheidung. Kaya Laß sei glaubwürdig, natürlich und vor allem nahe bei den Hörerinnen und Hörern, und ihr Bekenntnis zur Region schwinge unaufhörlich mit, ohne aufgesetzt oder überdreht zu wirken.

Der Preis für die „Beste Comedy“ erhielten Dietmar Simon und Buddy Ogün von Radio Hamburg für die „Die Radio Hamburg NEWSSHOW“. Verpackt als Hommage an Radio-Nachrichten brilliere „Die Radio Hamburg Newsshow“ mit einem charmanten Wortwitz, einer inhaltlichen Breite und politischer Bissigkeit, die ihres gleichen sucht, so die Jury. Dabei setze die Comedy auf eine der Stärken des Mediums Radio: Regionalität.

Patrizia Schlosser und Tim Kehl von Flux FM wurden für ihre sechsteilige Audioserie „Im Untergrund. Auf den Spuren der RAF“ mit dem Preis für die „Beste Sendung“ ausgezeichnet. Mit Originalaufnahmen von Studentenprotesten, Ausschnitten aus Radio- und Fernsehsendungen und Gespräche mit dem eigenen Vater hätten sie es geschafft, Nähe zwischen Erzählenden und Zuhörenden herzustellen. Der Weg der RAF sei präzise nachgezeichnet und damit ein Stück deutscher Geschichte verständlich aufbereitet worden.

Die von Barbara Schöneberger moderierte Gala war von insgesamt 69 Radiosendern in ganz Deutschland live übertragen worden. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland.

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Senior Referent Medienverantwortung und Programm

Angebote

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