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VPRT radio lounge: Radio ist Social Community

08.09.2011

Berlin, 8. September 2011: Unter dem Motto „Privatradio hört Zukunft“ wird der VPRT künftig regelmäßig zur VPRT radio lounge einladen. In diesem Rahmen will der Verband gemeinsam mit hochkarätigen Experten sowie ausgewählten Gästen aus Radiobranche, Politik und Öffentlichkeit über aktuelle Medienthemen diskutieren und konkrete Impulse für die private Radiopraxis geben.

Dazu erklärte der für den Fachbereich Radio und Audiodienste zuständige VPRT-Vizepräsident Klaus Schunk anlässlich der Auftaktveranstaltung im Berliner Soho House: „Die Stärke des Radios ist und bleibt seine lokale wie regionale Nähe zu den Hörern. Für das digitale Radiozeitalter sind die privaten Radiosender bestens gewappnet, weil sie mit ihren Angeboten bereits heute sehr erfolgreich im Netz mit innovativen Webradio- und mobilen App-Angeboten oder mit Interaktionsangeboten in den gängigen sozialen Netzwerken unterwegs sind. Radio ist Social Community, weil es ein hohes Identifikations- und Interaktionspotenzial hat und seine Stärken mit den Möglichkeiten des Web 2.0 ideal abbilden kann.“

In ihren Vorträgen und einer intensiven Diskussion mit den Gästen gingen Goldmedia-Experte, Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel und der Musikmanager Andreas Rubin-Schwarz unter der Moderation von taz-Journalist Steffen Grimberg unter anderem der Frage nach, wie sich Gesellschaft und Radiowelt durch den Einfluss von Social Media verändern und wie die multimedialen Web 2.0-Möglichkeiten für das Geschäftsmodell der Radiosender genutzt werden können.

Klaus Goldhammer präsentierte aktuelle Zahlen zu den stetig wachsenden Social Media-Aktivitäten der deutschen Privatsender. Aus seiner Sicht sind die Radiosender das eigentliche lokale soziale und mobile Medium. Ihre Social Media-Aktivitäten brächten den Radiosendern mit Blick auf die Präsenz der Marke, die Hörerbindung und ein permanentes Hörerfeedback viele Vorteile. Gleichwohl bleibe der Return on Investment (ROI) für die Unternehmen mittelfristig noch eine Herausforderung.

Eike Wenzel zeichnete eine Reihe spannender Lebens- und Zukunftsszenarien. Er zeigte sich davon überzeugt, dass die Menschen gerade in einer Zeit der „Hyperindividualisierungskultur“ ein starkes Bedürfnis nach gemeinsamen Werten und dem Teilen von Inhalten hätten. Das Radio habe angesichts der Tatsache, dass die Mediennutzung künftig vor allem durch Web-TV, Tablet-PCs und Smartphones bestimmt werde, als glokales, schnelles, nahes Medium und als starker Content-Player zwischen Online- und Offlinewelt die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft.

Für Andreas Rubin-Schwarz gilt in diesem Zusammenhang Aufmerksamkeit als die Währung des Internets. Um größere Aufmerksamkeit zu erzeugen, müssten durch gezielte Ansprache bewusst personalisierte Inhalte kommuniziert werden. Dies setze eine präzise Kunden- und Nutzerkenntnis voraus.

Ausgewählte Bilder der Veranstaltung und die Präsentation von Prof. Dr. Klaus Goldhammer und Dr. Eike Wenzel können auf der VPRT-Website unter http://www.vprt.de/verband/presse/pressebilder/content/vprt-radio-lounge abgerufen werden.

 

Für Rückfragen:
Pressesprecher Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101, E | schultz@schultz-kommunikation.de

Über den VPRT:
Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und Mobile-Angeboten bereichern seine rund 140 Mitglieder Deutschlands Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen, technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels – national und auf EU-Ebene.

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