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Drogenbeauftragte fordert trotz sinkendem Konsum weiterhin strenge Regeln für die Tabakwerbung

15.04.2016

Die Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, sieht sich in der Drogen- und Suchtprävention auf dem richtigen Weg. Die Befragung  der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ habe gezeigt, dass das Rauchen in Deutschland längst nicht mehr zum Lebensgefühl junger Menschen gehört. Die auf Prävention ausgerichtete Tabakpolitik der Bundesregierung zeige Wirkung. Dennoch dürfe man jetzt nicht nachlassen. Die zum 1. April eingeführten verpflichtenden Bildwarnhinweise auf Zigarettenpackungen müssten durch ein Verbot der Tabakaußenwerbung ergänzt werden.

Der Studien zufolge rauchen aktuell 7,8 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Raucherquote liegt damit in dieser Altersgruppe auf dem niedrigsten Stand aller Studien, die die BZgA seit den 1970er-Jahren durchgeführt hat. Gleichzeitig stieg die Zahl der Jugendlichen, die in ihrem Leben noch nie geraucht haben, weiter an und liegt nun mit 79,1 Prozent  auf dem höchsten Stand. Auch unter den 18  bis 25 Jährigen ist die Raucherquote mit aktuell 26,2 Prozent weiter rückläufig, während die Nieraucherquote auf 38,8 Prozent angestiegen ist.