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VPRT-Stellungnahme zur BNetzA-Frequenz-Konsultation

20.08.2014

Die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Zuge der Fusionsvorhaben zwischen dem dritt- und dem viertgrößten deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telefónica und E-Plus eine Konsultation zur Vergabe von Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1800 MHz sowie 1,5 GHz durchgeführt (BK1-11/003; Projekt 2016).

Der VPRT hat in seiner Stellungnahme gegenüber der BNetzA gefordert, dass es für eine Einbeziehung der 700-MHz-Frequenzen in das Verfahren zur Vergabe der 900/1800-MHz eines nationalen Konsenses zwischen Bund und Ländern bedarf. Das für den Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 benötigte Frequenzspektrum ist bis zum Jahr 2020 zu sichern, da die 700-MHz-Kapazitäten für einen Simulcastbetrieb benötigt werden.

Zudem müssen bei Frequenzumwidmungen für eine Digitale Dividende II Lösungen für mögliche Empfangsstörungen gefunden werden, zumal die jetzige Nutzung des 700 MHz-Bandes wesentlich umfangreicher ist als bei der Digitalen Dividende I.

Ansprechpartner

René Böhnke

Senior Referent Medientechnologie & IT