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VPRT reicht Stellungnahme zum Lamy-Bericht bei EU-Kommission ein

14.04.2015

Der VPRT hat sich an der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zur zukünftigen Nutzung des UHF-Bands beteiligt. Die Konsultationsfragen basierten dabei auf den Vorschlägen des früheren EU-Kommissars Pascal Lamy (Lamy-Bericht), die er im vergangenen Jahr im Anschluss an die Sitzungen einer High Level Group zur künftigen Frequenznutzung vorgestellt hatte.

In seiner Stellungnahme weist der VPRT darauf hin, dass für einen Umstieg auf DVB-T2 der Zugang zu den Frequenzen des 700-MHz-Bandes mindestens bis 2020 gesichert werden muss. Darüber hinaus begrüßt der Verband die im Lamy-Bericht vorgesehene Absicherung der Frequenzen unterhalb des 700-MHz-Bandes bis 2030. Das Datum 2030 dürfe allerdings nicht als Enddatum für die terrestrische Rundfunkübertragung interpretiert werden, sondern könne lediglich eine Mindestabsicherung sein. Eine entsprechende Linie sei auch auf der anstehenden WRC-15 zu vertreten. Ein koordiniertes Vorgehen auf EU-Ebene unterstützt der Verband insbesondere mit Blick auf mögliche grenzüberschreitende Störungen und begrüßt darüber hinaus, dass der Lamy-Bericht den Aspekt der Kostenkompensation für die Rundfunkveranstalter aufgreift und hierfür gemeinsame EU-Leitlinien vorschlägt.

Auch die Associaton of European Radios (AER) hat eine Stellungnahme zum Lamy-Bericht vorgelegt.

Ansprechpartner

René Böhnke

Senior Referent Medientechnologie & IT