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Deutsche informieren sich zunächst im Fernsehen über wichtige Ereignisse

17.10.2013

Fernsehen ist das Medium, über das sich die Deutschen bei wichtigen Ereignissen zuerst informieren. Jeder Dritte Deutsche ab 14 Jahren schaltet der Studie „Erst-Medien bei Breaking News 2013“ von Mindline Media zufolge bei wichtigen Geschehnissen in der Welt zunächst das Fernsehen ein, 22 Prozent informieren sich zunächst im Internet. Jeder fünfte Deutsche informiert sich zunächst im Radio, während nur 11 Prozent als erstes auf Tageszeitungen zurückgreifen.

Bei den jüngeren Altersgruppen hat das Internet allerdings eine deutlich größere Bedeutung als bei den älteren. So nutzt fast jeder Zweite zwischen 14 und 29 Jahren zunächst das Internet, Fernsehen und Radio kommen hier nur auf 12 Prozent. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegen Fernsehen und Internet nahezu gleichauf, während sich fast die Hälfte der Bevölkerung ab 50 Jahre primär im Fernsehen informiert.

Diejenigen, die zuerst den Fernseher einschalten, greifen dabei zumeist auf die öffentlich-rechtlichen Angebote zurück. So kommt die ARD auf 52 Prozent, das ZDF auf 25 Prozent. RTL liegt mit 13 Prozent auf Rang 3.

Auch bei der Auswahl der TV-Sender sind Unterschiede zwischen den Altersgruppen erkennbar. Während bei den 14- bis 49-Jährigen RTL mit 25 Prozent dicht hinter der ARD (36 %) liegt und das ZDF vom zweiten Platz verdrängt, kommen die privaten Programme bei den Älteren nur auf weniger als 10 Prozent. Die ARD liegt hier mit 60 Prozent deutlich vorn.

Diejenigen, die sich zuerst online oder mobil (auch per App) informieren, nutzen in erster Linie Google oder Google News. Das Portal liegt mit 41 Prozent deutlich an der Spitze, gefolgt von Spiegel Online (15 %) und Bild.de (10 %). Facebook kommt auf 9 Prozent (Rang 4), während N24.de als bestes TV-Portal mit 7 Prozent auf Rang 5 liegt.

Insgesamt kommen die originären Webmarken auf 56 Prozent der Erstnutzer, wobei ihr Anteil ohne Google und Social Media bei nur 11 Prozent liegt. Social-Media-Portale wie Facebook und Twitter kommen allein auf 10 Prozent. Portale von Marken mit Printursprung werden netto von rund 30 Prozent als erstes genutzt, während Marken mit TV-Ursprung auf 19 Prozent kommen.

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Geschäftsführer