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KEK unterbreitet neuen Vorschlag zur Medienkonzentrationskontrolle

08.10.2010

München, 8. Oktober 2010: Die Geschäftsführerin der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Sabine Frank, hat vor einer Zersplitterung der Selbstkontrolle im Onlinebereich gewarnt.

Auf einem Symposium der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) am 8. Oktober 2010 plädierten die FSM und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) für ein stärkeres Miteinander der bestehenden Selbstkontrolleinrichtungen. Zuvor hatten die Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware (USK) angekündigt, sich nach dem Inkraftreten des neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrages von der KJM anerkennen zu lassen und ihren Mitgliedern einen „Full Service“-Dienst anbieten zu wollen. Dies könne zum Beispiel im Bereich der Klassifizierung für Onlinespiele zu zwei Anlaufstellen bei USK und FSM führen, sollte es bezüglich des Selbstklassifizierungssystems zu keinem einheitlichen Verfahren kommen.
Das kommende KJM-Fachgespräch zum neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag findet am 3. Dezember 2010 in München statt.
 

Ansprechpartner

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Daniela Beaujean

Geschäftsführerin