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Bundesfamilienministerium stellt Medienkompetenzbericht ohne empirischen Teil vor

11.07.2013

Das Bundesfamilienministerium hat am 10. Juli 2013 in Berlin seinen Bericht „Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche“ vorgestellt.

Der von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) verfassten Bestandsaufnahme fehlt jedoch der im Vorfeld angekündigte empirische Teil. Die finale Auswertung der Ende April 2013 an verschiedene mit dem Thema Medienkompetenz befassten Institutionen (u. a. den VPRT) versandten Fragebögen erfolgt voraussichtlich erst im Oktober 2013. Insbesondere die Einbeziehung der Daten der Medienbildungsaktivitäten der Länder konnte nicht rechtzeitig realisiert werden. Der vorliegende Bericht enthält daher nur Experteneinschätzungen von Vertretern der universitären Forschung und Lehre sowie ein Statement des GMK-Vorstandes.

Am Rande der Berichtspräsentation rief Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, „alle Akteure in Bund, Ländern und Zivilgesellschaft“ auf, „sich über die Rahmenbedingungen einer altersgerechten Medienkompetenzförderung zu verständigen“. Von Seiten der Bildungsministerien der Länder bzw. der Kultusministerkonferenz der Länder war kein Vertreter bei der Vorstellung des Berichtes anwesend.

Der Anstoß zur Ausfertigung des Medienkompetenzberichtes, resultierte u. a. aus dem „Dialog Internet“ des Bundesfamilienministeriums, welcher vorschlug, ein Projektdatenpool für Beratung, Vermittlung und Vernetzung einzurichten.

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Senior Referent Medienverantwortung und Programm