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LMK für raschen Markteintritt vom DRM+

27.05.2010

Kaiserslautern, 27. Mai 2010: Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) hat vergangene Woche auf einem Symposium die Ergebnisse ihrer DRM+-Feldversuche im UKW-Band präsentiert und ein positives Fazit gezogen.

Laut dem Abschlussbericht haben stationäre und mobile Messungen der Fachhochschule Kaiserslautern ergeben, dass DRM+-Sender in das UKW-Band eingeplant werden können, ohne die bestehende UKW-Hörfunkversorgung zu stören. DRM+-Sender haben außerdem bei gleicher Sendeleistung eine größere Reichweite und eine bessere Versorgungssicherheit im mobilen und portablen Empfang als die bisherigen UKW-Sender.
Im Endergebnis sehen es die beiden Studienleiter, Prof. Dr. Andreas Steil (Fachhochschule Kaiserslautern) und Joachim Lehnert (LMK) als sinnvoll an, wenn nunmehr Technik, Regulierung und Markt den Weg für einen raschen Markteintritt von DRM+ ebnen würden. Voraussetzung hierfür sei jedoch, dass DAB+ am Markt an Akzeptanz gewinnt und die Marktpartner insgesamt für die Digitalisierung des Hörfunks zusammenarbeiten. Die Studienleiter erachten es auch als wichtig, die Beschleunigung der Digitalisierung des Hörfunks mit DAB+ und DRM+ auf EU-Ebene zu tragen, damit ein abgestimmtes europäisches Vorgehen vereinbart werden kann.