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Kulturverbände fordern Erhalt der UKW-Verbreitung von „BR-KLASSIK“

02.04.2014

Der Bayerische Musikrat appelliert an den Intendanten des Bayerischen Rundfunks (BR) und die Mitglieder des Rundfunkrats, das Programm BR-KLASSIK für die Dauer der generellen UKW-Nutzung auf dem bisherigen UKW-Kanal zu belassen, damit die Vielfalt der Musikkultur in Bayern keine unumkehrbare Einschränkung erfährt. Die Forderung wird vom Deutschen Kulturrat, dem Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt. Die vom Bayerischen Musikrat gestartete Onlinepetition haben bislang über 15.000 Unterstützer unterzeichnet.

Der Bayerische Rundfunk widersprach jedoch dem Deutschen Kulturrat und verteidigte seine Pläne, die derzeit von BR-KLASSIK genutzten UKW-Frequenzen dem BR-Jugendradio „BR PULS“ zur Verfügung stellen zu wollen. Als Zeitpunkt nennt der BR hierfür das Jahr 2016. Die Rundfunkanstalt begründet ihr Vorhaben, BR-KLASSIK künftig nur über DAB+ ausstrahlen zu wollen, u. a. damit, dass ab 2016 „deutlich mehr Bürger in Bayern“ BR-KLASSIK digitalterrestrisch empfangen können, ohne jedoch eine konkrete Prognose abzugeben.

Auch der VPRT hat sich kritisch zu den Plänen des BR geäußert.

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Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Senior Referent Medienverantwortung und Programm