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TV-Nutzung und TV-Marktanteile in Deutschland (Q4 2017)

09.01.2018

Im vierten Quartal 2017 erreichten die deutschen Fernsehprogramme im Durchschnitt 92,1 Prozent der Deutschen ab 3 Jahren (TV-Nutzung innerhalb von zwei Wochen = Weitester Seherkreis). Bei den Erwachsenen ab 14 Jahren lag der Weiteste Seherkreis mit 92,4 Prozent sogar noch etwas höher. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der AGF Videoforschung hervor. Die durchschnittliche Tagesreichweite der deutschen Fernsehprogramme lag in den Monaten Oktober bis Dezember 2017 bei rund 69,5 Prozent der Deutschen ab 3 Jahren und damit leicht über dem vorangegangenen Quartal (Q3 2017: 65,1 %).

Die tägliche TV-Sehdauer der Deutschen (ab 3 Jahren) lag im vierten Quartal 2017 bei durchschnittlich 231 Minuten pro Tag und hat sich damit im Vergleich mit dem Vorjahresquartal kaum verändert (233 Minuten). Im Vorvorjahresquartal lag die Sehdauer bei 235 Minuten.

 

Der Anteil der AGF-lizenzierten privaten TV-Programme am TV-Zuschauergesamtmarkt in Deutschland lag im vierten Quartal des Jahres bei 51,87 Prozent, die öffentlich-rechtlichen Programme erreichten 46,52 Prozent. Im vierten Quartal 2016 hatte der Anteil der Privaten bei 53,06 Prozent gelegen.

Weitere Grafiken: Oktober 2017     Novembver 2017     Dezember 2017

Im Gesamtpublikum erreichte das ZDF mit 12,99 Prozent die höchsten Zuschauermarktanteile, gefolgt von den dritten ARD-Programmen (Summe: 12,95 %) und Das Erste (11,33 %). Meistgesehenes privates TV-Programm in Deutschland war RTL mit einem Anteil von 8,83 Prozent (Q4 2016: 9,87 %). Auf Platz 2 der Privaten folgt Sat.1 mit 6,57 Prozent (Q4 2016: 7,34 %) vor VOX mit 5,01 Prozent (Q4 2016: 5,47 %). Dieses Ranking bezieht sich allerdings auf das Gesamtpublikum (ab 3 Jahren). In ihren jeweiligen Kernzielgruppen stehen in der Regel die entsprechend positionierten privaten TV-Programme an der Spitze.

Weitere Grafiken: Oktober 2017     November 2017     Dezember 2017

Zusätzliche in der AGF-Streamingmessung bereits erfasste Nutzungen aus dem Bereich der Video-on-Demand-Angebote sind in diesen Daten noch nicht enthalten. Die AGF arbeitet jedoch bereits an der Integration ihrer Streamingdaten und hat im Mai 2016 erstmals Gesamtreichweiten zur übergreifenden konvergenten Bewegtbildnutzung vorgestellt.

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter

Johannes Leibiger

Referent Medienwirtschaft